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Mariah Carey Foto: Bob Charlotte / PR Photos |
Los Angeles - Mariah Carey wünscht sich für das Jahr 2010 nur eins: die Leute sollen endlich „Glitter“ vergessen. Einem US-Magazin sagte die Sängerin jetzt: „Noch heute, acht Jahre später, wird geschrieben ‘der ‘Glitter‘-Star‘. Da denke ich immer: ‘Ja, das ist wirklich aktuell‘.“ Und weiter meinte Carey: „Ich habe mich nie um diesen dummen Film gekümmert. Es gab andere schlimme Filme. Ich habe mich nie daran festgehalten. Das war nicht mein Baby, ich habe ihn nicht geschrieben. Aber ich denke, der Soundtrack war gut."
Aber nicht nur die Drehbuchautoren sind ihrer Meinung nach verantwortlich für den Misserfolg ihres "dummen“ Filmes „Glitter". Die Sängerin und Schauspielerin weiß ganz genau, wer die Hauptschuld trägt: Die Terroristen vom 11. September 2001. Wie US-Medien berichten, begründet die Sängerin diese Theorie wie folgt: "Es gibt eine Sache, die eine Menge Leute nicht wissen - der Film kam am 11. September 2001 raus. Könnte es einen schlechteren Tag geben, um einen Film zu veröffentlichen?“ Allerdings scheint Mariah Careys Gedächtnis in dieser Hinsicht nicht das Beste zu sein: Denn „Glitter“ kam in den USA tatsächlich erst am 21. September in die Kinos. Die Konsumflaute nach dem 11. September könnte sich aber trotzdem stark auf das Einspielergebnis ausgewirkt haben. Immerhin spielte der 22 Millionen Dollar teure Streifen nur knapp fünf Millionen ein.
Für „Glitter“ bekam Mariah Carey sogar die Goldene Himbeere - den Preis für die schlechteste Schauspielerin.
Ihr aktuelles Schauspiel-Projekt „Precious“ kam bei Kritikern wesentlich besser an. Carey erntete dafür nur Lob und Annerkennung.